Rufis

Regionale Transfereffekte verschiedener Hochschultypen

14. Januar 2015

BLL14

Hochschulen können sich zu einem bedeutenden regionalen Image- und Standortfaktor entwickeln und somit von hoher Bedeutung für ihre Standortregion und die ansässigen regionalen Akteure sein. Im Rahmen von Wissenstransferaktivitäten zwischen Hochschule und regionalen Akteuren unterstützt die Hochschule regionale Unternehmen und Institutionen in Forschungs- und Entwicklungsfragen, die Hochschulabsolventen bereichern den regionalen Arbeitsmarkt, Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus modernisieren und erweitern die regionale Wirtschaftsstruktur, die regionale Bevölkerung kann von den durch die Hochschule angebotenen Konferenzen, Veranstaltungen oder Kultur- und Freizeitaktivitäten profitieren.
Im Forschungsprojekt RegTrans ist die Intensität und Reichweite der Wissenstransferkanäle von Universitäten und Fachhochschulen untersucht worden. Zwischen diesen beiden Hochschultypen scheint es keinen systematischen Unterschied hinsichtlich der Transfermechanismen von der Forschung in die (regionale) Wirtschaft zu geben. Die heterogene Hochschullandschaft Deutschlands verträgt entsprechend keinen dermaßen strikten Trennstrich, wie ihn unterschiedliche Namensgebung, Lehr- und Forschungsauftrag vermuten lassen.

RUFIS: Beiträge zur Ballungsraumforschung, Heft 14 (Neuerscheinung)
RegTrans: Regionale Transfereffekte verschiedener Hochschultypen
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Szenarien zur Wasserbedarfsentwicklung

16. April 2014

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Der Klimanavigator-Beitrag „Wasserbedarfsentwicklung in der dynaklim-Projektregion – Szenarien zur Wirkung demografischer, sozioökonomischer und klimatischer Entwicklungen“ im Dossier „Klimawandel und Wirtschaft“ wurde veröffentlicht.

Für die Untersuchungsregion im Projekt dynaklim wurden die demografischen und sozio-ökonomischen Änderungen in ihrer Wirkung auf den Trinkwasserbedarf bis zum Jahr 2030 durch ein Referenzszenario abgebildet. Die Szenariobetrachtung zeigt, dass sich in Zukunft die noch weiter öffnende Schere zwischen der notwendigen Dimensionierung der Wasserversorgungsinfrastruktur – die mit hohen Fixkosten verbunden ist – und ihrer realen Auslastung als eine Herausforderung für die Tarifgestaltung darstellt. Zum Beitrag geht es hier.

Klimanavigator.de bündelt seit Juli 2011 Wissen zu Klimawandel und Anpassung in Deutschland und wird von derzeit über 60 Forschungseinrichtungen gemeinsam getragen. Die organisatorische und redaktionelle Betreuung der Plattform liegt bei dem in Hamburg ansässigen Climate Service Center des Helmhotz-Zentrums Geesthacht und einem Redaktionsteam aus Partnern des Klimaportals.

Die Nutzwertanalyse in Planung und Verwaltung

16. April 2014

Neuer RUFIS-Beitrag: „Die Nutzwertanalyse in Planung und Verwaltung“ im Rahmen von dynaklim ist erschienen.

Entscheidungsträger in der Verwaltung und in kommunalen Planungsgremien stehen oft vor der Aufgabe, zwischen unterschiedlichen Maßnahmen wählen zu müssen. Nicht immer ist dabei nur eine Eigenschaft (wie zum Beispiel die Kosten) relevant sondern häufig müssen unterschiedliche Eigenschaften simultan bewertet werden, die in vielen Fällen nicht in einer einheitlichen Dimension (z.B. Geld) vorliegen. Eine Möglichkeit zur Berücksichtigung und Bewertung monetärer und nicht-monetärer Größen stellt die Nutzwertanalyse dar. Hier werden quantitative und qualitative Maßnahmeneffekte erfasst und zusammen mit den Maßnahmenkosten in einheitliche und vergleichbare Nutzwerte überführt. Bei diesem Verfahren können weitere, vom Entscheider als relevant angesehene Bewertungen mit eingebracht und konsistent berücksichtigt werden. Das RUFIS hat als Beitrag zum Forschungsprojekt dynaklim eine Erläuterung der Nutzwertanalyse inkl. anwendungsbezogener Beispiele erstellt. Die Veröffentlichung finden Sie hier.

Studie „Die Versicherung von Klimafolgeschäden am Beispiel der Elementarschadenversicherung – Diskussion alternativer Versicherungssysteme“ erschienen

10. Oktober 2013

Schäden an Hab und Gut als Folge des Klimawandels können durch verschiedene technische oder organisatorische Anpassungsmaßnahmen begrenzt werden. Einen Schutz vor Klimawandelfolgeschäden kann grundsätzlich eine Elementarschadenversicherung bieten. Die Nachfrage ist allerdings bisher verhältnismäßig gering, und auch angebotsseitig zeigen sich Herausforderungen. In der Studie werden Anreizprobleme auf Versicherungsmärkten, verschiedene praktische Ausgestaltungsformen einer Elementarschadenversicherung und die Diskussion in Deutschland um eine Pflichtversicherung dargestellt. Die dynaklim-Publikation ist hier verfügbar.

Studie: Szenarien – Trinkwasser und Abwasser im Wandel

14. August 2013

Die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sind vielfältigen Wandelprozessen unterworfen. Der Klimawandel, aber auch die Änderungen in der Einwohnerzahl, die zusätzlichen Wassersparanstrengungen und der wirtschaftliche Wandel wirken sich auf die Nutzung von Trinkwasser und die erzeugte Abwassermenge aus. Im Rahmen des Projektes dynaklim hat das RUFIS eine Szenarienbetrachtung erstellt, die diese Mengen für unterschiedliche angenommene Zukunftsentwicklungen berechnet. Diese Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit einer Anpassung der Wasserinfrastruktur, die alle Einflüsse berücksichtigt.

Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

Artikel „Öffentliche Wasserwirtschaft im Ruhrgebiet“ und „Klimaanpassung im Ruhrgebiet“ im Schulbuchinformationsdienst des RVR erschienen

14. Juni 2013

Der Artikel „Öffentliche Wasserwirtschaft im Ruhrgebiet“ von Prof. Dr. Dieter Hecht und Dr. Nicola Werbeck ist im Schulbuchinformationsdienst (SIR) des Regionalverbands Ruhr (RVR) erschienen. In Ausgabe Nr. 76 (Mai 2013) werden dort die Struktur der wasserwirtschaftlichen Akteure und ihre Rechtsformen dargestellt. Die Ausgabe samt Beilage kann hier heruntergeladen werden.

Bereits im September 2012 ist in Ausgabe Nr. 74 ein Beitrag von Dr. Nicola Werbeck und Dipl.-Ök. Thomas Ebben zum Thema „Klimaanpassung im Ruhrgebiet“ publiziert worden. Die Septemberausgabe finden Sie hier.

 

Beirat der InnovationCity Ruhr mit RUFIS-Beteiligung

14. Juni 2013

Dr. Nicola Werbeck wurde in den wissenschaftlichen Beirat der InnovationCity Ruhr berufen. Das mit 22 hochkarätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Nordrhein-Westfalen besetzte Gremium ist beratend tätig und hat zum Ziel, Forschungsvorhaben auf den Weg zu bringen und aktiv daran teilzunehmen. Mit der Unterstützung des Beirates sollen die Transformation Bottrops forciert und übertragbare Ergebnisse generiert werden.

Mitgliedschaften in DWA-Gremien

14. Juni 2013

Mitarbeiter des RUFIS sind in zwei Gremien der DWA vertreten. Dr. Nicola Werbeck beschäftigt sich als Mitglied der Arbeitsgruppe WI 1.4 „Ökonomische Aspekte der WRRL“ mit wirtschaftlichen Fragestellungen der Wasserrahmenrichtlinie. Dipl.-Ök. Thomas Ebben ist Mitglied der Arbeitsgruppe GB-10.1 „Erfolgsbewertung von Maßnahmen zur Erreichung eines guten Gewässerzustands“.

Veröffentlichungen

22. April 2013

In den RUFIS-Studien Nr. 1/2013 ist die Dissertation „Rationale Unterentwicklung – ungleiche Entwicklung in offenen Volkswirtschaften im Zusammenhang mit finanziellen Transfers, Lernexternalitäten und unterschiedlichen Technologien – analytische Betrachtung unter verschiedenen Modellrahmen“ des Autors Marcus Gumpert erschienen. Weitere Informationen

78. turbo-breakfast: Rückblick

09. April 2013

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Im Zentrum für IT-Sicherheit in Bochum fand heute das turbo-breakfast statt, zu dem das RUFIS zusammen mit der Wirtschaftsförderung Bochum eingeladen hatte. Herr Prof. Hecht stellte den knapp 80 interessierten Gästen neben der geplanten Ausgestaltung der EU-Strukturfonds in der Förderperiode 2014 bis 2020 auch die Arbeitsschwerpunkte des RUFIS vor. Zum Vortrag geht es hier.

Haben Sie eine Projektidee und wissen nicht, ob und wo Sie sie für eine Förderung platzieren können? Haben Sie bis jetzt nur geringe oder gar keine Erfahrung auf dem Gebiet der Antragstellung? Gerne unterstützen wir Sie bei den genannten Fragestellungen auf dem Weg zu einer erfolgreichen Förderung Ihres Vorhabens. Bitte rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Mail zur Terminvereinbarung.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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