Hochschulen können sich zu einem bedeutenden regionalen Image- und Standortfaktor entwickeln und somit von hoher Bedeutung für ihre Standortregion und die ansässigen regionalen Akteure sein. Im Rahmen von Wissenstransferaktivitäten zwischen Hochschule und regionalen Akteuren unterstützt die Hochschule regionale Unternehmen und Institutionen in Forschungs- und Entwicklungsfragen, die Hochschulabsolventen bereichern den regionalen Arbeitsmarkt, Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus modernisieren und erweitern die regionale Wirtschaftsstruktur, die regionale Bevölkerung kann von den durch die Hochschule angebotenen Konferenzen, Veranstaltungen oder Kultur- und Freizeitaktivitäten profitieren.
Im Forschungsprojekt RegTrans ist die Intensität und Reichweite der Wissenstransferkanäle von Universitäten und Fachhochschulen untersucht worden. Zwischen diesen beiden Hochschultypen scheint es keinen systematischen Unterschied hinsichtlich der Transfermechanismen von der Forschung in die (regionale) Wirtschaft zu geben. Die heterogene Hochschullandschaft Deutschlands verträgt entsprechend keinen dermaßen strikten Trennstrich, wie ihn unterschiedliche Namensgebung, Lehr- und Forschungsauftrag vermuten lassen.

RUFIS: Beiträge zur Ballungsraumforschung, Heft 14 (Neuerscheinung)
RegTrans: Regionale Transfereffekte verschiedener Hochschultypen
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